Theaterlabor zu Physical Theatre

Vier Tage lang trafen sich Eva Weissenböck, Alessandra Ehrlich und Mats Süthoff, um gemeinsam über den Körper Figuren zu entwickeln, Muster aufzubrechen, Form zu spielen und zu füllen. Inspiriert durch verschiedene Grundlagen, wie zum Beispiel der Arbeit mit der Maske, der gezielten Nutzung des Atems und der Arbeit mit Blickrichtungen und Fokus, suchten sie gemeinsam nach einem „Erlebbar Machen“ der Figuren. Als Ergänzung zu dieser klaren Form ließ Mats Süthoff über assoziative Elemente Figuren kreieren – so trafen in einer Szene „glühende Kohle“ und „schneidende Eisluft“ aufeinander, in einem aussichtslosen Versuch der Annäherung.

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Für alle Beteiligten ungewohnt war, dass der Fokus nicht auf der Erarbeitung einer Vorstellung oder eines Theaterstückes lag, sondern die Arbeit selbst, das Experimentieren mit neuen Impulsen im Vordergrund stand. Ohne den Druck, schnelle Ergebnisse liefern zu müssen, hatten die beiden berufserfahrenen Schauspielerinnen Freude daran, eingefahrene Muster zur Entwicklung einer Figur aufzubrechen und sich durch die frischen Methoden des jungen Kollegen inspirieren zu lassen. 

„Das hat gut getan, unser Instrument nochmal zu schmieren. Mats ist ein genauer Beobachter.“ Eva Weissenböck

„Schön, mal eine Woche lang nicht alles zerdenken und psychologisieren zu müssen. Mats hat meine Spielfreude wiedergeweckt, die in dieser kulturarmen Zeit etwas schläfrig war.“ Alessandra Ehrlich

„Die offene gemeinsame Suche und Bereitschaft von Eva und Alessandra, sich auf etwas Neues einzulassen, hat mich sehr gefreut.“ Mats Süthoff

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