Die öffentlichen Vorstellungen des TanztheaterMobil im DANCE-LOFT müssen wir leider bis Ende März absagen.

Mix It Up – Open Dance Space 21.11.2020

eine Plattform für Austausch und mehr Miteinander

Im Rahmen einer Workshopreihe möchten wir Jugendliche mit jungen professionellen Tänzer*innen
zusammenbringen, Begegnungen schaffen, Austausch und gemeinsames Erleben ermöglichen.
Durch das Ausprobieren von verschiedenen Techniken möchten wir dazu anregen, über den eigenen
Tellerrand zu schauen, Stilbarrieren zu durchbrechen und die verschiedenen Stile als Erweiterung bzw. Bereicherung
der eigenen Bewegungssprache zu verstehen.
Die Jugendlichen lernen in den Technik-Workshops verschiedene Stile, Arbeitsansätze, Konzepte sowie
Herangehensweisen und haben danach die Möglichkeit, das Erlernte kreativ auf eigene Weise zu mixen,
zu verarbeiten und umzusetzen.

Eine vorherige Anmeldung und die Einhaltung
der aktuellen gültigen Coronaschutzverordnung sind Bedingung. Das aktuelle Hygienekonzept hier==>

Flyer zum Download hier==>

Achtung Programmänderung: Aufgrund der zur Zeit gültigen Bestimmungen dürfen maximal nur 9 Teilnehmer*innen mit Maske und Abstand mitmachen, der Schwerpunkt wird auf Theorie und praktischer Demonstration durch die Dozent*innen liegen. Statt der geplanten  Komposition und Präsentation gibt  Natasa Frantzi den Teilnehmer*innen Tools zu Improvisation und Gestaltung von Choreografien.

Sollten am 21.11.2020 verschärfte Bestimmungen gelten, findet alles online statt.


Programm

Lin Verleger 

Urban Contemporary Dance

14:00 – 16:00

Der Workshop beschäftigt sich mit urbanen und zeitgenössischen Tanztechniken mit dem Fokus auf Floorwork. Ungewöhnliche Bewegungsbahnen und verschiedene Körperteile werden genutzt, um neue Bewegungsformen zu schaffen.
Kreative Bewegungen, Kämpfe, Partner- und Gruppen-
übungen sind Teil des Kurses. In diesem Training werden
die Teilnehmer*innen befähigt, die erlernten Techniken in
ihren eigenen Stil zu integrieren, um im Kreis, der
sogenannten „Cypher“ , mit- und gegeneinander zu
experimentieren.

 

Als Tänzer verbindet Lin Verleger Breakdance und
zeitgenössischen Tanz zu einer sehr persönlichen
Bewegungssprache. Nach vielen Jahren in der Battle-
Szene (u.a. Deutscher Meister „Battle of the Year“) und
zahlreichen internationalen Kooperationen und Festival-
einladungen, wandte er sich 2010 dem zeitgenössischen
Tanz zu. Neben seiner Arbeit als Tänzer choreographiert
er urban-zeitgenössische Solostücke und arbeitet für
freie Ensembles.
2015 gewann das Stück „Stüttgerhofweg 15“ den Preis für
Inszenierung, Bewegung und Gestaltung der Deutschen
Sporthochschule Köln. Die Inszenierung „Uncanny Valley“
von Schrittmacher Gen 2 wurde zum Bundeswettbewerb
der Berliner Festspiele eingeladen. Mit seinem Solo „Ficken                  und Schläge“ gewann er den Preis für das beste Solo beim                           internationalen „SoloDuo“-Festival Köln 2019.

 Alex Kyriakoulis

Zeitgenössischer Tanz

16:15 – 18:15

Alex Kyriakoulis (B/GR) hat einen Abschluss in
„Economics and Marketing“ und studierte daraufhin
Tanz an der National School of Dance in Athen (GR)
sowie an der Ralou Manou Professional Dance School.
Als Tänzer arbeitete er u.a. mit der Compagnie Hybrid,
Jennifer Regidor, Amalgama und Sofia Spyratou
zusammen.
Er unterrichtet Tanz bei den Jugendtanzkompanien in
Lier (BE) und Bornem (BE), für die er auch regelmäßig
als Gastchoreograph tätig ist.

Natasa Franzi

Improvisation/Komposition

18:45 – 20:45

Natasa Frantzi (B/GR) wurde an der National School
of Dance in Athen (GR) ausgebildet. Im Anschluss war
sie Ensemblemitglied der Hellenic Dance Company und
arbeitete dort u.a. mit UltimaVez, Richard Alston und
Martin Lawrence. Sie unterrichtet zeitgenössischen
Tanz und Kontaktimprovisation in Belgien, Frankreich
und Griechenland.


Veranstaltungsort: DANCE-LOFT, Heinzenstr. 16, 52062 Aachen

Kosten: 25 € pro Kurs, 50 € Flatrate

Für Jugendliche von 14 – 26 J. kostenfrei!

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW in Kooperation mit CulturBazar e.V., gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW

Förderer und Partner

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Zeitungsbericht über die Premiere von „Fischers Fritze“

Hier der Link zum Bericht ==>

Premiere der neuen Tanzproduktion „Fischers Fritze“ des TanztheaterMobil am 23.09.2020 um 19:00 Uhr im Space des Ludwig Forum Aachen

Anschließend Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr.-Ing. Andreas Pfennig von der Universität Lüttich

zum Thema „Klima-Wende-Zeit: Warum wir auch bei Entwicklungshilfe und Ernährung umdenken müssen“

Tickets: 18 € / ermässigt 10 €

Kartenvorverkauf: info@culturbazar.org

Wir freuen uns, wieder für Sie spielen zu können! Damit das gut funktioniert, halten wir uns strikt an die Weisungen der Behörden. Die Vorstellung findet unter strengen Schutz-und Hygienemaßnahmen statt, um weiterhin zur Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus beizutragen.

Bei Reservierung und Kartenverkauf erklären Sie sich mit unseren Schutz- und Hygienemaßnahmen einverstanden. Hier das Konzept zum download!

Die Bestuhlung wird keinen Abstand von 1,5 m zwischen den Stühlen aufweisen. Deshalb
werden wir die besondere Rückverfolgbarkeit durch das zusätzliche Erfassen einer
Sitzordnung garantieren. Um mit dem Ausfüllen des Formulars keine Zeit zu verlieren, füllen Sie es bitte schon vorher aus, wir ergänzen dann die Sitzplatznummer. Hier das Formular zum Download!

Zum Stück:

Am 23. September 2020 wird unser neues Tanztheaterstück im Ludwig Forum Premiere haben. „Fischers Fritze“ beschäftigt sich mit dem Klimawandel und der dadurch bedingten Flucht vieler Menschen.

Regie, Choreografie: Yorgos Theodoridis                                                                                                                                         Text , Dramaturgie: Alessandra Ehrlich                                                                                                                      Performer*innen: Alessandra Ehrlich, Theano Makariou-Kanonis/Maureen Lomb, Samuel Reissen                              Musik: Samuel Reissen und Theano Makariou-Kanonis                                                                                                                  Kostümbild: Björn Becker                                                                                                                                                     Bühnenbild: Yorgos Theodoridis, Sebastian Schmidt                                                                                                              

Im Zoo herrscht heute Aufruhr! Ein seltsames Wesen wird aus dem Teich gefischt, das Hilfe für seine Welt sucht. Alle sind krank. Überall ist Plastik. Sogar im Essen! Der Flamingo reagiert mit Abneigung, das Känguru lädt zum Tee ein und die Löwin weiß Rat: die Menschen können helfen. Der Otter widerspricht: die Menschen sind schuld! Und der Eisbär erzählt von seiner nicht mehr existenten Welt und der Suche nach einem neuen Namen.

Mit Witz wird der Zoo zum interkulturellen Spiegel unserer Gesellschaft und ihrem vielfältigen Umgang mit Migration. Die tierischen Figuren verhandeln mit Musik, Tanz und Spiel die Notwendigkeit, aufgrund schwindender natürlicher Ressourcen und einer Zunahme von Naturkatastrophen die Heimat zu verlassen. Das Thema Plastik dient als Aufhänger, um globale Zusammenhänge des Klimawandels für die jungen Zuschauer*Innen greifbar zu machen.

Dauer: ca. 50 Minuten ohne Pause

Foto: Christoph Giebeler

Die Produktion „Fischers Fritze“ wird gefördert von:                                                                                                    Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturbetrieb der Stadt Aachen, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Aachen, Freundeskreis der Heinrich Böll Stiftung, Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, Aber Hallo – Jugendkunstschule Alsdorf

Zum Vortrag (*):

Die Welt ist heute globalisiert. Auch unsere Abfälle verteilen wir global: Kohlendioxid in der Atmosphäre und Plastik in den Meeren. Der Klimawandel schlägt global zurück. Diese negativen Konsequenzen treffen besonders arme Regionen und dort auch besonders die Schwächsten. Wer kann, macht sich auf den Weg, um in reicheren Ländern besser zu leben. Auch das ist eine globalisierte Reaktion.

Was hat das konkret mit uns zu tun? Wichtig ist die Einsicht, dass wir selbst die Auslöser dieser Krisen sind. Nur wenn wir individuell wirklich begreifen, wie wir mit unserem persönlichen Handeln zu diesen Großen Herausforderungen der Menschheit beitragen, können wir unsere alltäglichen Entscheidungen für mehr Nachhaltigkeit verändern. Wichtig ist dabei, besonders einige der wichtigsten Wechselwirkungen zu verstehen, wie beispielsweise die Konkurrenz um fruchtbare Landfläche für unsere Nahrungsmittel-Erzeugung und Bio-Energie – um nur ein Beispiel zu nennen. In der Präsentation sollen einige Zusammenhänge quantitativ beleuchtet und so unser Bewusstsein soweit geschärft werden, dass dieses Verstehen unser Handeln wirksam beeinflussen kann. Ziel ist es, am Ende zu zeigen, wie es gelingen kann, nachhaltiges gutes Leben für alle zu sichern.

Andreas Pfennig ist Professor für Verfahrenstechnik an der Université de Liège, Belgien. In seiner Forschung beantwortet er Fragen zum Design und zur Optimierung von Prozessen, beispielsweise in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie. Besonderer Fokus seiner Forschung ist in den letzten Jahren die Entwicklung von biobasierten Prozessen. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit Nachhaltigkeit und engagiert sich aktuell bei den Scientists for Future.

An der anschließenden Gesprächsrunde zur Rolle der Kulturellen Bildung in Krisenzeiten nehmen teil:

· Prof. Dr.-Ing. Andreas Pfennig
· Yorgos Theodoridis und Alessandra Ehrlich (CulturBazar e.V.)
· Hilde Scheidt (Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Bündnis 90 Grüne)
· Alexander Müller-Hermes (Aber Hallo e.V. und artists4future)
· Ines Heuschkel, Bildungsbüro der Städteregion Aachen

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: info@culturbazar.de

Weitere Termine:

 
  • 08.11.2020, 17 Uhr, Space, Ludwig Forum Aachen
 
  • 10.01.2021, 16 Uhr, Aber Hallo/Alsdorf
 
  • 14.03.2021, 17 Uhr, Dance-Loft/Aachen
 

Diese Termine sind ohne Vortrag und Podiumsdiskussion.

(*) Unterstützt durch die StädteRegion Aachen

 

Die Produktion wird gefördert vom:

Impressionen vom Projekt „Was die Zugvögel uns erzählen“

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9 Uhr morgens, Treffen in der Loggia des Ludwig Forums. Die Kinder des Projekts „Was die Zugvögel uns erzählen“ kommen eingetrudelt, noch etwas müde, aber froh, alle anderen wieder zu sehen und in einen neuen, kreativen Tag zu starten. Kurze Besprechung, dann geht´s los, wir tanzen im Space, im Hof oder im Park, je nachdem, was das Wetter zulässt und zu der jeweiligen Aktion passt. Gemeinsam mit den Kindern werden Tanzszenen zu den Schwalben, Gänsen und Kranichen entwickelt, an den entsprechenden Orten geprobt und ausgetestet, ob diese mit den Kostümen umgesetzt werden können. Auch bei den Kostümen legen die Kinder Hand an; nachdem die Studentinnen der FH für Gestaltung die Kostüme konstruiert haben, werden diese nun von den Kindern selbst mit großem Ideenreichtum ausgestaltet. Mittagessen, Spielpausen, Wasserschlachten dürfen natürlich nicht vergessen werden, und so geht ein Tag wie im Flug dahin.

Ein großes Team – von den Dozent*innen über die Ehrenamtlerinnen, die Studentinnen, eine Tänzerin, dem Team des Ludwig Forums Aachen bis zu den teilnehmenden Kindern – hat mit viel Begeisterung zwei produktive Wochen erlebt mit dem Ergebnis einer Abschlussaufführung am 08.08.2020, bei der die „Zugvögel“ sich in ihrer ganzen Pracht präsentieren konnten und dem ein Tanzfilm folgt, der am 19.November im Rahmen der Ausstellung „Bon Voyage! – Reisen in der Kunst der Gegenwart“ in der Werkstatt des Ludwig Forums zu sehen sein wird.

Begleitung Tanz: Ulrike Hundhausen und Yorgos Theodoridis in Begleitung von zwei
Ehrenamtlerinnen
Begleitung Kostüm- und Bühnenbild: 5 Studierende des Fachbereichs Gestaltung unter
Leitung von Barbara Brouwers
Musikalische Gestaltung: SchülerInnen der Musikschule Aachen unter Leitung von Rainer
Bartz
Film: Christian Kiriakidis                                                                                                                                                                             Fotos: Thomas Langens

Kooperationspartner: CulturBazar e.V., Ludwig Forum, Fachbereich Gestaltung der FH
Aachen, Musikschule der Stadt Aachen und Stadtteilbüro Aachen Nord.

Das Tanzprojekt wird gefördert von „Chance Tanz“ einem Projekt von Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“, Bündnisse für Bildung des BMBF.

Sommertanzprojekt „Was die Zugvögel uns erzählen“

Wir freuen uns, dass unsere Ferienprojekte stattfinden können wie u.a. „Was die Zugvögel uns erzählen“, ein Projekt in Kooperation mit Ludwig Forum Aachen, Fachhochschule Aachen, Musikschule Aachen, Stadtteilbüro Aachen-Nord.

In diesem Ferienkurs treffen sich Tanz, bildende Kunst und Musik. Inspiriert von der Wanderung der Zugvögel erarbeiten die Tanzpädagog*innen von CulturBazar, Ulrike Hundhausen und Yorgos Theodoridis, mit tanzfreudigen Kindern eine eigene Choreografie, in der das Thema „Migration“ unter den Aspekten „Wanderung als Notwendigkeit/ Austausch als Bereicherung“ reflektiert wird. Das Bühnenbild gestaltet ein Team von Studierenden der FH Design unter Leitung von Barbara Brouwers in Workshops mit Schul- und Kita-Kindern aus Aachen-Nord. Die Kostüme dürfen die Tänzer*innen im Ferienkurs selbst gestalten, unterstützt durch das Design-Team. Nach zwei intensiven Sommerwochen kommt nach den Sommerferien eine Celloklasse der Musikschule der Stadt Aachen unter Leitung von Rainer Bartz zu den Proben der Tänzer*innen dazu, um diese Choreografie musikalisch zu begleiten. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns überlegt, statt einer Abschlussvorstellung einen Film an verschiedenen Plätzen in Aachen-Nord zu drehen.

Das Projekt wird gefördert von Chance Tanz, einem Projekt von Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des BMBF.