Workshop für ehemalige Strassenkinder in New Dehli, Indien

Drei Studenten der RWTH Aachen haben den Sprung nach Indien gewagt. Das Projekt ist jetzt nach langer Vorbereitungszeit angelaufen.

Wir treffen auf die besten Jungs und Maedels der Stadt. Zwischen 13 und 18 Jahren sind unsere Schaetze. Alle haben ein Leben auf der Strasse Delhis hinter sich, wissen was es heisst von ihrer Gesellschaft ‘mit Fuessen’ getreten zu werden. Ihre Erfahrungen aeussern sich in aeusserlichen Narben und in einer fuer ihr Alter ungewoehnlichen Faehigkeit der Weitsicht, der Einfuehlsamkeit und unueberschwenglichen Liebenswuerdigkeit. “

Zitat aus folgenden Blog:https://culturbazar.wordpress.com/

Bildungsreferentin Steffi bei einem ersten Besuch der Partnerorganisation SBT im Jahr 2005.

The Delhi Walk – erste Schritte zum ersten internationalen Kooperationsprojekt in Indien

Das Projekt fördert eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit, den internationalen kulturellen Austausch zwischen Nichtregierungsorganisationen und den Umgang mit ‚Neuen Medien’.

Aachen. Das erste internationale Kooperationsprojekt von Culturbazar mit einer indischen NGO in Delhi steht in den Startlöchern.

Ziel ist es, durch die praktische Mitarbeit bei Salaam Baalak Trust (SBT), einen tieferen Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen Indiens zu erhalten und einen Perspektivenwechsel ganz pragmatisch anzugehen.

Wir werden im direkten Umfeld der Organisation am Bahnhof in New Delhi leben. Dort leben in für uns unvorstellbaren Bedingungen tausende von Kindern ohne festes Dach über dem Kopf, Schutz vor Übergriffen, medizinische Versorgung oder Schulbildung. Dies ist das Arbeitsfeld von SBT.

Wir werden versuchen, die Welt ein wenig aus der Sicht dieser Kinder zu sehen. Zu diesem Zweck bieten wir einer Kleingruppe von Kindern, die sich SBT angeschlossen haben, einen Medienworkshop an. Ziel ist ein Film, der sich einem Thema widmed, dass die Kinder für wichtig erachten. Gemeinsam werden wir das Drehbuch schreiben und die Kinder mit einem technischen Equipment (Videokameras, Mikros, Fotokameras, Laptop etc.) in die lage versetzen, ihre Ideen und Perspektiven festzuhalten.

Darüber hinaus unterstützen wir SBT mit Pressearbeit und der Evaluation des neuen Projektes ‚The Walk’, (siehewww.salaambaalaktrust.com/street_walk_delhi.asp), bei dem die Kinder eigenverantwortlich Interessierten die Struktur, sowie die Bildungsangebote des Projektes mit seinem Anlaufstellen rund um den Bahnhof New Delhis in der Praxis erläutern.

Veronica Paz Vukasovic Montt

Seminar „Neugier wecken – Welt entdecken“ am 15./16. Februar in Mainz

Die Weltläden nehmen die Herausforderungen neuer Bildungskonzepte an
An dem erfolgreichen Seminar in Mainz nahmen ca. 50 Teilnehmer aus allen Bundesländern teil. Es standen neue Bildungskonzepte für die Arbeit von Weltläden auf dem Tagesprogramm.

Unsere Vorstandsmitglied Verónica Vukasovic eröffnette das Seminar mit dem Vortrag „Lernen statt Lee(h)ren“. Wichtige Eigenschaften und Methoden eines ‚Anleiters‘ wurden vorgestellt und anschließend mit den Teilnehmern diskutiert.

Die Teilnehmer bezeicheten dieses Treffen der Weltläden als gelungene  Veranstaltung.

Internationaler Frauentag 2008: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Viele Kulturen – ein Ziel? Fachtagung und Empfang in Essen

Am 6. März nehmen Verónica Vukásovic und Ana María Jurisch von Culturbazar an der Fachtagung zum internationalen Frauentag auf Zeche Zollverein als Teilnehmerin und Moderatorin teil.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“
Der Anspruch des Grundgesetzes in Artikel 3 ist bis heute ein Postulat, das noch nicht vollständig Lebenswirklichkeit geworden ist. Nach wie vor sind Anstrengungen zur Verwirklichung dieses Verfassungsgebots von Nöten. Dabei ergeben sich neue Herausforderungen: So hat Art 3 GG etwa im Kontext der Zuwanderung von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen einen neuen Stellenwert als Prüfstein gelungener Integration erhalten.

Haben damit frauenpolitische Anliegen endlich Eingang in die Integrationsdebatte gefunden, so ist andererseits festzustellen, dass integrationspolitische Themen von Akteurinnen der Frauenpolitik oft nur unter Vorbehalten behandelt werden. Viele befürchten, mühsam errungene frauenpolitische Standards könnten im Rahmen der Integration von zugewanderten Menschen aus anderen Ländern und Kulturen gefährdet werden.Themen wie die sogenannten Ehrenmorde, Zwangsheiraten oder auch die Kopftuchdebatte fokussieren den Blick auf – wichtige – Einzelfragen, verstellen ihn aber auch mitunter: Der Fokus richtet sich allein auf die Defi zite. Der Gedanke, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auch durchaus Verbündete im Kampf um die Gleichstellung von Frau und Mann sein können, liegt offenbar fern. Die Erkenntnis, dass sich die Vielfältigkeit der Kulturen, die unterschiedliche Geschichte, die differierenden Strategien zugunsten der Frauenpolitik nutzen lassen, muss noch gewonnen werden.

Wir wollen mit dieser Veranstaltung deshalb die Perspektive weiten: Für Erfolge, aber auch für Schwierigkeiten, die Frauen und Männer anderer kultureller Herkunft bei Emanzipationsprozessen hatten und haben. Wir wollen gleichzeitig daran erinnern, dass es auch in Deutschland alles andere als leicht war und ist, Gleichberechtigung tatsächlich durchzusetzen. Kurz: Wir wollen voneinander lernen.

Dazu lade ich Sie herzlich ein! Wir wollen uns gegenseitig zuhören, diskutieren und vielleicht sogar konkrete Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit verabreden.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Viele Kulturen – ein Ziel?“ Der Internationale Frauentag 2008 will, dass sich die Zeichen ändern: Aus dem Fragezeichen soll ein Ausrufezeichen werden!

Armin Laschet
Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Internationaler Frauentag 2008

Dr. H.-Georg Meiners von der AHU

Naturwissenschaft bei Africanissimo

Die AHU-AG, ein Aachener Unternehmer www.ahu.de/ hat mit ihrem Wissen die Aktionstagen von Africanissimo unterstützt. Versuche zu den verschiedenen Böden, und natürliche Phänomene wie Erosion wurden von den Kindern mit großem Begeisterung miterlebt. Die Krönung bestand darauf ein selbstgebautes Wasserbrunnen auszuprobieren, der Brunnen wurde sogar vergiftet!! ein Lehrreiches Erlebnis

Naturwissenschat bei Africanissimo.